Über meine Herkunft kann ich leider nur mutmaßen. Ich bin in gewissem Sinne Produkt meiner eigenen Phantasie.

Hexer Herb - Eine glänzende Studie
(eBook)

von Kaba Tinte

Hexer Herb - Eine glänzende Studie

Preis: 6.90 €

Lieferzeit: max. 1 Tag

Keine Versandkosten

Zur Bestellung

Besser als Taschenbuch?

Rezension schreiben

Technische Daten

Format: EPUB

Dateigröße: 1,3 MB

Verlag: Tintenfaß, Februar 2010

Sprache: Deutsch

Seitenzahl der Printausgabe: 394

Copyright registriert bei copyclaim.com

Das eBook wurde bisher mit folgender Soft- und Hardware erfolgreich getestet:

Kurzbeschreibung

Es ist schon eine sonderbare Gesellschaft, die Globi Scribonius im Haus des berühmten Hexers T. M. Herb antrifft. Eigentlich wollte er hier nur etwas über Zauberkunst lernen. Es würde ihm wahrscheinlich auch gelingen, wäre sein Meister nicht in eine Depression gerutscht. Zu seiner Unterhaltung kreiert der Hexer unter dem Dach seiner Heidelberger Villa eine Gesellschaft, die durchaus das Potential hat, Großes zu vollbringen. Globi, wider Willen in diese irre Geschichte verwickelt, berichtet aus der Mitte des Geschehens über Höhen und Tiefen einer brandneuen Zivilisation.

Doch wer ist Globi überhaupt? Seine Herkunft ist ziemlich nebulös. Nach allem, was er über sich zu erzählen weiß, hat er einen ereignisreichen Lebensweg hinter sich. Seine Erfahrungen lassen sich in wahrhaft geologischen Zeiträumen messen. Erstaunlich, denn für ein so altes Wesen klingt seine Berichterstattung überraschend aktuell.

Ein paar Zitate

Durch nichts auf der Welt ließe ich mich von dieser Flüssigkeit abbringen, die in sich all die wunderbaren Attribute vereinte, die einen glücklich machen: magisch, dunkel, geheimnisvoll, berauschend...
Thüringer Trolle sind von Natur aus so träge und steif, daß das Wort "bücken" in ihrem Wortschatz fehlt.
Herb lebte in einer dieser herrlichen, nostalgisch anmutenden Jugendstil-Villen am Fuße des Gaisbergs, bei deren Anblick man sich oft fragt, wie es wohl sein mag, darin zu wohnen, und was man verkaufen müßte, um sich das zu leisten...
Das Leben ist ein einziges Geben und Beschissenwerden.
Sie standen da wie eine Menschenschlange vor einer bankrotten Bank, voller Unmut über ihre Lage, unfähig, etwas dagegen zu unternehmen, und noch immer gefangen in unbeirrbarer Hoffnung, daß jemand, der es besser weiß, es zu ihrem Wohl richten wird.
Ich habe mich oft gefragt, welcher Natur die Beziehung meines Volkes zu den Trollen war: Lebten unsere zwei Völker in Symbiose, oder war eins davon ein Parasit?