Über meine Herkunft kann ich leider nur mutmaßen. Ich bin in gewissem Sinne Produkt meiner eigenen Phantasie.

netpillo schreibt am 30.04.2010 um 09:50 über »Hexer Herb - Eine glänzende Studie (Taschenbuch)«:

hab das buch am wochenende durchgelesen - bin sehr beeindruckt! wunderbare wort- und bildgewaltige und vor allem aufgrund der überraschenden wendungen fesselnde geschichte ist dir gelungen, für bestes 'kino im kopf'!

nach meiner vor 15 jahren ausklingenden star trek - hochphase lese ich bis auf iain banks und lukianenko meist nur noch sachbücher: den vergleich mit beiden kannst du locker bestehen.

'laut gelacht' habe ich ebensowenig, wie ich es bei "farm der tiere" oder "1984" getan habe: auch dieser vergleich ist gerechtfertigt! die lektüre gestattet einen allzu seltenen klaren ("DuDa"-)spiegelblick auf die eigene (irrwitzige, wenn nicht gar schizophrene) realität inmitten einer staats- u./o. wissenschafts-, in jedem fall aber gelddiktatur.

..und auf der anderen seite staats- wissenschafts- und geldgläubige (..HARMLOSE, die sich selbst für KURIOSE halten!).

siehe: börse (CFD trades!), pflicht-versicherungen, steuersystem, abwrackprämie, glühbirnen- und rauchverbot: und niemand merkts..

..naja, du offenbar schon, & hoffentlich noch viele viele leser. werde GLOBIs glänzende studie wärmstens weiterempfehlen!

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hab das buch am wochenende durchgelesen - bin sehr beeindruckt! wunderbare wort- und bildgewaltige und vor allem aufgrund der überraschenden wendungen fesselnde geschichte ist dir gelungen, für bestes 'kino im kopf'!
Ein geistreiches Buch. Ich habe an vielen Stellen laut gelacht. Globis Ausdrucksweise mit ihrem einmalig trockenen Humor ist einfach herrlich!
Eine schöne Geschichte mit Bezügen zum modernen Geldsystem

Ein paar Zitate

Durch nichts auf der Welt ließe ich mich von dieser Flüssigkeit abbringen, die in sich all die wunderbaren Attribute vereinte, die einen glücklich machen: magisch, dunkel, geheimnisvoll, berauschend...
Thüringer Trolle sind von Natur aus so träge und steif, daß das Wort "bücken" in ihrem Wortschatz fehlt.
Herb lebte in einer dieser herrlichen, nostalgisch anmutenden Jugendstil-Villen am Fuße des Gaisbergs, bei deren Anblick man sich oft fragt, wie es wohl sein mag, darin zu wohnen, und was man verkaufen müßte, um sich das zu leisten...
Das Leben ist ein einziges Geben und Beschissenwerden.
Sie standen da wie eine Menschenschlange vor einer bankrotten Bank, voller Unmut über ihre Lage, unfähig, etwas dagegen zu unternehmen, und noch immer gefangen in unbeirrbarer Hoffnung, daß jemand, der es besser weiß, es zu ihrem Wohl richten wird.
Ich habe mich oft gefragt, welcher Natur die Beziehung meines Volkes zu den Trollen war: Lebten unsere zwei Völker in Symbiose, oder war eins davon ein Parasit?