Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht. - Max Weber

Wunschkind Inflation

Ein unvorsichtiger Klick führte mich vor kurzem auf die Internet-Seite der meistgelesenen Zeitung Deutschlands. Der Eindruck ist bis heute unvergessen. Glücklicherweise war das nur der Wirtschaftsteil. Und trotzdem: „Arbeitsmarkt boomt“, erfuhr ich dort, weil „IFO-Index überraschend gestiegen“ sei. Gleichzeitig sorge „Das neue deutsche Wirtschaftswunder“ für sinkende Arbeitslosigkeit: „Die magische 3-Millionen-Grenze ist so gut wie geknackt!“ „Die Amerikaner feiern die starke deutsche Wirtschaft als 'Powerhouse'“, war außerdem zu lesen, was ein deutsches Herz natürlich höher schlagen läßt. Doch es kam noch schöner: „Der Boom kommt endlich an“ weil die „Löhne explodieren!“ „Die 85 000 Beschäftigten der Stahl-Branche bekommen 3,6 Prozent mehr Lohn. Jetzt fragen sich alle: Kriegen WIR bald auch SO vielmehr?" Und schließlich: Das „Shopping-Wunder sorgt für Umsatzplus im Einzelhandel und belebt die Konjunktur."

Nach dieser verbalen Attacke fühlte ich mich für einen kurzen Augenblick in die Zeiten der dotcom-Blase versetzt. Vermutlich empfanden die Aktienkäufer Ende der 20-er oder die amerikanischen Immobilienbesitzer der subprime-Kategorie um das Jahr 2005 herum ähnlich. Eine Stimmung, die einen umso leichter mitreißen kann, je weniger man mit harten Fakten und kritischem Denken belastet ist.

Fernab vom Mainstream kühlt sich die Stimmung jedoch merklich ab. Bei nüchterner Betrachtung entpuppt sich die „Lohnsteigerung von 2,3% zum Vorjahresquartal“ als nur deshalb so hoch, weil im Vergleichsjahr Kurzarbeit im großen Stil angesagt war, liest man auf wirtschaftsquerschuss. Auch die Lohnsteuersumme ist laut der gleichen Quelle nicht gestiegen – ein Wunder bei „kräftig gestiegenen“ Löhnen. Vielmehr befinden sich die Reallöhne auf dem Stand von vor 19 Jahren.

Wie ist das mit dem zuvor erwähnten Boom zu vereinbaren? „Shoppen“ die Deutschen wirklich „wie verrückt"? Wenn ja, warum? Und vor allem: mit welchem Geld?

Mit List und Tücke

Irgendwie erinnert mich die Situation an die Geschichte einer Frau, die an unerfülltem Kinderwunsch litt und deshalb den Rat einer Hebamme suchte. Die Frau klagte ihr Leid, daß ihr Gatte ihr trotz körperlicher Zuneigung den ersehnten Samen stets verweigerte. Sie wollte wissen, ob es einen Weg gäbe, ihn zu überlisten. Die Hebamme riet der Verzweifelten, dem Mann demnächst mitzuteilen, sie sei – mit Gottes Hilfe – dennoch schwanger geworden. Dies würde den Gatten – nach dem anfänglichen Schock – die Vorsicht vergessen und schließlich der Frau ihren Wunsch erfüllen lassen.

Es scheint, als würden die Medien, die die Nachrichten über das angebliche Wirtschaftswunder verbreiten, der gleichen Logik folgen im Bemühen, die Zeugung eines Kindes, genannt Inflation, zu erleichtern.

Die Werbekampagne dafür läuft allerdings nicht erst seit kurzem. Als die Finanzmärkte im Frühjahr 2010 die Verschuldung der südeuropäischen Länder dramatisierten, tauchte in der Diskussion wiederholt das Argument auf, beim Ausstieg aus dem Euro bekämen die Staaten mit schwacher Wirtschaft die Möglichkeit, ihre Währung und damit ihre Schulden – wie früher üblich – abzuwerten und dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der Umstand, daß durch die daraus folgende Inflation die Gläubiger, die Sparer und die heimische Bevölkerung insgesamt nach und nach enteignet werden, erschien angesichts des drohenden Kollapses als das notwendige und wesentlich kleinere Übel.

Dabei sind die Drohungen, die Euro-Zone auseinanderfallen zu lassen, kaum ernstzunehmen (siehe dazu meinen Artikel „Pyramidenbauer“). Die Absicht, die hinter dieser Werbekampagne pro Inflation steckt, ist meiner Meinung nach eine ganz andere, als der Ausstieg irgendwelcher Länder aus dem Euro. Vielmehr soll dadurch das wirtschaftliche Verhalten breiter Massen beeinflußt werden.

Wie das gemacht wird

Die österreichische Schule der Ökonomie arbeitet mit dem Begriff der Zeitpräferenz. Darunter versteht man den Wert, den man der gegenwärtigen Befriedigung seiner Bedürfnisse gegenüber der solchen zu einem späteren Zeitpunkt beimißt. Wenn zum Beispiel im Rahmen einer Naturalwirtschaft zwei Personen über eine Menge Kartoffeln verfügen, die für sich genommen für ihre Ernährung über ein ganzes Jahr gut ausreicht, würde die Person mit hoher Zeitpräferenz ihre Kartoffeln über das Jahr restlos verzehren und immer satt sein, während die Person mit niedrigerer Zeitpräferenz einen Teil davon auf Kosten ihres gegenwärtigen Kartoffelkonsums einpflanzen würde, um in einem Jahr ebenfalls Kartoffeln zu haben.

Der Grund, weshalb man die Erfüllung seiner Bedürfnisse in die Zukunft verschiebt, ist die Überlegung, daß eine vorübergehende Einschränkung des Konsums in der Gegenwart bei klugem Verhalten einen wesentlich höheren Konsum zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen kann. Diese Überlegung ist die Grundlage jeder Investition und der zivilisatorischen Entwicklung insgesamt, weil sie den sinnvollen Umgang mit den Ressourcen und erwirtschafteten Überschüssen ermöglicht und einen so wichtigen Parameter wie die Zukunft in die Wirtschaftsrechnung miteinbezieht.

Es ist wohl unnötig zu sagen, daß die Zeitpräferenzen einzelner Menschen sehr verschieden gelagert sind. Selbst bei einer und derselben Person ändert sich die Zeitpräferenz im Laufe des Lebens. Einem Kind, das nur sehr eingeschränkt in die Zukunft blicken kann, fällt es oft schwer, die Erfüllung seiner Bedürfnisse auch nur um einige Stunden zu verschieben. Das Gleiche gilt auch für viele junge Menschen. Erst mit der Fähigkeit, Verantwortung für sich selbst und die anderen zu übernehmen, sinkt die Zeitpräferenz in der Absicht, eine möglichst stabile Ertragsbasis längerfristig für den zu versorgenden Personenkreis zu sichern.

Was hat das aber mit der Inflation zu tun? Einiges.

Der Fortbestand des modernen, auf dem Zentralbankmonopol der Geldemission basierenden Finanzsystems hängt entscheidend davon ab, daß sich in immer kürzeren Abständen immer mehr Marktteilnehmer finden, die bereit sind, sich in der betreffenden Währung zu verschulden. Der vermeintliche Grund dafür, die Geldmenge in diesem Fiat-Money-System muß exponentiell wachsen, damit das Geldsystem funktioniert, ist in dieser Fassung allerdings nicht ganz richtig. Die berichtigte Begründung sollte lauten: Die Geldmenge muß exponentiell wachsen, damit die existierenden Machtverhältnisse bestehen bleiben.

Es ist leider eine in der breiten Bevölkerung wenig bekannte, aber theoretisch längst bewiesene Tatsache, daß die Geldmenge für das Funktionieren einer Volkswirtschaft irrelevant ist. Genauso wie die Menge des Zuckers, der Kohle, des Silbers, des Erdöls oder des Orangensaftes. Bei einer Störung in der Verfügbarkeit von, sagen wir, Zucker würde sich der Zuckerpreis in einem funktionierenden Markt entsprechend dem Angebot und der Nachfrage verändern und somit den Warenfluß regeln. Bei einer Verknappung der Geldmenge würden sich in Abwesenheit des Geldmonopols sowohl die Kaufkraft des verbleibenden Geldes als auch der reale Zins (gemeint ist der Marktzins, nicht der einer Zentralbank) erhöhen, um diese Verknappung auszugleichen.

„Aber wenn das Geld sich verknappen würde, das wäre doch... Deflation!“, höre ich schon den Einwand. Stimmt. Seit jeher wird sie in den Medien als ein Schreckgespenst verteufelt. Dabei sorgt sie nur dafür, daß die Wirtschaft auch unter veränderten Rahmenbedingungen weiterhin funktionieren kann. Probleme tauchen erst dann auf, wenn sowohl der Wechselkurs der Währung als auch der Zins nicht vom Markt, sondern von einem Monopolisten, einer Zentralbank, reguliert werden.

Warum wird die Deflation dann so gefürchtet? Nun, eine weitere ihrer „Nebenwirkungen“ besteht darin, daß sie den Schwerpunkt der Macht von den Emittenten des Geldes zu denjenigen verlagert, die damit tatsächlich wirtschaften. Sollte man dies einmal zulassen, könnte es die so sorgfältig errichtete Ausbeutungsmaschinerie ins Wanken bringen.

Das ist der Grund, warum das „Einpendeln“ der Ungleichgewichte im gegenwärtigen Finanzsystem auf eine natürliche Art und Weise nie stattfindet. Stattdessen wird das „Pendel“ durch die stetige Ausweitung der Geldmenge mittels Geldschöpfung soweit es geht in Richtung Inflation verschoben und ab und zu in kurzen, aber heftigen Crashs „korrigiert“.

Wenn die Geldmenge also für das Funktionieren der Wirtschaft unwichtig ist, warum wird ihr dann so viel Wert beigemessen? Die Antwort liegt nicht so sehr in der Geldmenge selbst wie in ihrer Veränderung. „Veränderungen der Geldmenge sind zwar unerheblich für die Tauschfunktion des Geldes, aber sie gehen zwangsläufig mit Umverteilungen einher. Wenn die Geldmenge erhöht wird, so gelangt das neue Geld zunächst nur in die Hände einiger weniger Marktteilnehmer und verbreitet sich von dort erst allmählich auf die anderen Marktteilnehmer. Die Erstempfängerdes zusätzlichen Geldes können nun aus den vorhandenen Gütermengen mehr erwerben als es ihnen sonst möglich gewesen wäre, und dies geht zwangsläufig zu lasten der späteren Empfänger, die nun weniger erwerben können.“ (Nachwort von J. G. Hülsmann zu M. N. Rothbard, „Das Schein-Geld-System“, Resch-Verlag, 2005, S. 112).

Die Gegenwart sieht nun so aus, daß die immensen Neuverschuldungen vieler Staaten in der jüngsten Vergangenheit, verbunden mit der hemmungslosen Monetisierung dazugehöriger Zentralbanken, Quantitative Easing genannt, nun ihre Früchte tragen, wie man an immer höheren Notierungen vieler Rohstoffe ablesen kann. Nachdem die „Erstempfänger“ des neuen Geldes sich damit vollgesogen haben, scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein, die Last des neuen Geldes auf seine „späteren“ Empfänger umzuwälzen.

Das bedeutet für die letzteren höhere Preise, während ihre Ertragsbasis bestenfalls unverändert geblieben ist. Das ist eine Situation, in der ein vernünftiger Mensch keinesfalls zu höheren Geldausgaben oder gar zur Kreditaufnahme bereit wäre. Er würde vielmehr versuchen, seine Ausgaben seinen Einnahmen anzupassen, indem er sich zusätzlich einschränkt.

Die „Lösung“

Doch die Geldschöpfung geschieht nun mal nur durch die Kreditvergabe. Die Dringlichkeit der Geldmengenausweitung kann man an der Höhe der Zinsen ablesen: Je niedriger der (Zentralbank-)Zins, desto verzweifelter werden neue Schuldner gebraucht.

Die erwünschte Bereitschaft zur Verschuldung ist aber unter normalen Umständen nur in einem vergleichsweise geringem Teil der Bevölkerung vorhanden. Um sich zu verschulden, muß ein Wirtschaftssubjekt eine hohe Zeitpräferenz haben: Man muß seine gegenwärtigen Bedürfnisse wesentlich höher einschätzen, so daß man bereit wäre, für deren Befriedigung heute mehr zu zahlen (Stichwort Zinsen), selbst wenn die gleiche Wirkung in der ferneren Zukunft preiswerter zu haben wäre.

Der Zustand der höheren Zeitpräferenz läßt sich allerdings künstlich herbeiführen, indem man die Zukunftsaussichten beeinflußt. Dies kann im Fall einer natürlichen Person zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sie plötzlich erfährt, daß sie nur noch ein Jahr zu leben hat. In diesem Fall könnte jemand eher geneigt sein, sein Geld auszugeben oder sich zu verschulden, als wenn er für einen längeren Zeitraum vorsorgen müßte.

Mit den öffentlich zelebrierten Erwartungen des baldigen Crashs, einer Währungsreform, einer „nicht freundlichen“ Auseinandersetzung mit den ethnischen Minderheiten oder anderen Randgruppen usw. kann man den Zeithorizont künstlich verkürzen und einen viel größeren Teil der Gesellschaft sich wie kleine Kinder oder aber Todkranke, das heißt, Menschen ohne klare zeitliche Vorstellung oder solche, die tatsächlich keine Zukunft mehr haben, agieren lassen.

Eine weitere wirkungsvolle Methode, die seit vielen Jahrzehnten praktiziert wird, ist, den Menschen durch die angeblichen Leistungen eines allmächtigen und fürsorglichen Sozialstaates die Verantwortung für ihr eigenes Leben aus der Hand zu nehmen und sie zu allseits beschützten „Verbrauchern“ zu erziehen.

Auch die künstlich niedrig gehaltenen Sparzinsen tragen ihrenTeil dazu bei, daß man das Geld in einer kritischer Situation eher ausgibt, um noch „etwas davon zu haben“, als für eine fernere Zukunft zu sparen. Nicht zu vergessen sind auch die Gebietskörperschaften: Kommunen, Bundesländer und Staaten. Deren Regierungen haben ihrer Natur gemäß den Zeithorizont von nur wenigen Jahren und neigen in ihrer Verantwortung und der Befriedigung ihrer Bedürfnisse dazu, sich demgemäß zu verhalten.

Letzten Endes hängt der Erfolg all dieser Maßnahmen jedoch davon ab, ob es gelingt, in den breiten Massen eine Stimmung zu erzeugen, die weitere Kreditaufnahmen begünstigt. Je nach Polarität kann es eine Stimmung wie „nicht verlieren können“ oder aber „nichts mehr zu verlieren haben“ sein.

Sehr passend finden sich zu solchen Zeiten immer vermeintlich todsichere Investments, in die das ersparte oder geliehene Geld fließen kann. Man erkennt sie an immer neuen Höchstständen, die nach Meinung der Experten einer weiterer deutlichen Steigerung fähig seien.

Ob es sich nun um Tulpen oder verbriefte Forderungen auf amerikanische Immobilien handelt: für den letzten „Erfolg“ dieser Art Geschäfte braucht man all diese Menschenmassen, die – ohne besseres Wissen – auf den bereits seit langem fahrenden Zug aufspringen und in ihrem Eifer für das Entstehen von Schuhputzer-Indikatoren sorgen, welche die Profis für den Ausstieg aus dem jeweiligen „Investment“ benutzen.

Und schon sind wir zurück bei der Euphorie der Bild-Zeitung, die diesen Rausch alles andere als allein auslebt.

Der Ausblick

Doch diesmal scheint die Erzeugung der inflationären Stimmung nicht so recht zu klappen. Zumindest nicht in dem Maße, wie der Fed-Chef BenBernanke es sich wünscht. Offensichtlich sind die erforderlichen Summen so hoch, daß die üblichen Tricks nicht mehr greifen,und die deflationären Tendenzen trotz allem überwiegen. Oder, wie es in einem Blog-Eintrag von Thomas Strobl aus dem Jahr 2008 stand: „Sie pumpen und pumpen … aber es kommet nix!“

Es ist daher möglich, daß es demnächst zu einer deflationären Korrektur kommt. Nach jahrzehntelangen Fehlallokationen des Kapitals, bedingt durch die Anheizung der Inflation, wird sie vermutlich in vielen Bereichen von platzenden Krediten und Pleiten begleitet sein. Man darf allerdings nicht vergessen, daß nicht diese Begleiterscheinungen, sondern das Geldmonopol die wahre Ursache der Schwierigkeiten ist.

In einem wahren Wettbewerb der Geldemittenten wäre die Notwendigkeit solcher Korrekturen viel früher erkennbar und ihr Ausmaß daher weniger verheerend. Außerdem würden solche Korrekturen nicht alle zur gleichen Zeit stattfinden. Die Verschuldung in dem Maße, wie sie heute üblich ist, wäre ebenfalls nicht möglich, so daß man bei geringeren Umsätzen einfach die Wirtschaftstätigkeit im schwächelnden Bereich verringern und die frei gewordenen Arbeits- und Unternehmenskraft sich andere, sinnvollere Tätigkeitsfelder suchen lassen würde. Doch in einer Wirtschaft, die seit Jahrzehnten wie ein Junkie durch immer höhere Dosen Kreditgeldes zu immer weiteren Fehlallokationen des Kapitals verleitet wurde, fällt eine solche Korrektur naturgemäß sehr schmerzhaft aus.

Natürlich wäre es am besten, solchen Zeiten ohne Schulden zu begegnen. Längerfristig wäre allerdings die Arbeit an alternativen Lösungen der bessere Weg. Bei den so oft angemahnten Strukturreformen ist eine definitiv überfällig: die Abschaffung des Geldmonopols. Dazu gab es in der Vergangenheit bereits einige interessante Experimente, die heute mit modernen Mitteln ausbaufähig wären (siehe dazu meinen Artikel „Der Weg aus der Krise“).

Die noch immer schwelende Finanzkrise hat zumindest eins Gutes: Sie sensibilisiert das öffentliche Bewußtsein für die Mängel des bestehenden Geldsystems: Während es auf Brechen und Biegen um sein Überleben kämpft, werden seine Schwachstellen immer sichtbarer. Es wird immer einfacher zu erkennen, daß ein Spiel, in dem eine der Parteien während der Partie die Regeln verändern kann, automatisch zu einem Glücksspiel wird - im besten Fall. Oder auch zum russischen Roulette. Die Bemühung, in diesem Spiel die Regeln zu ändern, wäre vielleicht auf lange Sicht das lohnendste Investment.

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Die Weltgeschichte ist nur die Beschreibung der Kämpfe der Einzelnen, um die Menge zu besteuern, und der Kämpfe dieser Menge, der Besteuerung zu entgehen. - Henry Charles Carey
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Der soziale Prozess ist eine unaufhörliche Entwicklung von Personen durch Institutionen, die vollkommenere Personen entwickelt, die wieder vollkommenere Institutionen entwickeln, und so fort ohne erkennbare Grenze. - Albion W. Small